22
April
2021
|
00:00
Europe/Amsterdam

Bridgestone und Lightyear kooperieren bei der Entwicklung des weltweit ersten solarbetriebenen Elektroautos mit hoher Reichweite

Zusammenfassung
Bridgestone
  • Der Lightyear One rollt auf maßgeschneiderten Bridgestone Turanza Eco Reifen mit umweltfreundlicher Leichtbau-Reifentechnologie Enliten.
  • Enliten ermöglicht einen extrem niedrigen Rollwiderstand und verbraucht gleichzeitig weniger Rohstoffe. Dies trägt zur Effizienz des Fahrzeugs erheblich bei, sodass die Lebensdauer der Batterie länger erhalten bleibt, die Reichweite des Fahrzeugs maximiert und die Umweltbelastung reduziert werden.
  • Für beide Unternehmen steht Nachhaltigkeit im Fokus – die Basis der Partnerschaft bildet die Zusammenarbeit für die Bridgestone World Solar Challenge.
  • Die Zusammenarbeit ist die jüngste Entwicklung, die den Fortschritt von Bridgestone bei der Umsetzung seiner Strategie zeigt, ein weltweit führender Anbieter von nachhaltiger Mobilität und innovativen Lösungen zu sein.
  • Der Lightyear One wird im zweiten Quartal 2021 auf die Teststrecke gehen und Ende des vierten Quartals im Markt verfügbar sein.

Bridgestone, ein weltweit führendes Unternehmen für nachhaltige Mobilität und innovative Lösungen, hat eine exklusive Partnerschaft mit Lightyear, dem niederländischen Innovationsführer im Bereich Mobilität, angekündigt. Der Reifenhersteller hat speziell für den Lightyear One, das weltweit erste solarbetriebene Elektroauto mit hoher Reichweite, Reifen entwickelt, die Ende dieses Jahres auf den Markt kommen sollen.

Aktuelle unternehmenseigene Studien des Reifenherstellers[1] haben gezeigt, dass 50 Prozent der europäischen Autofahrer den Kauf eines vollelektrischen Fahrzeugs in Erwägung ziehen. Dennoch äußern 37 Prozent immer noch Bedenken bezüglich der begrenzten Reichweite eines solchen E-Fahrzeugs.

Hier setzt Lightyear an, indem es bei seinem Elektrofahrzeug eine beispiellose Reichweite von 725 km bietet – gleichzeitig ist der Lightyear One bis zu dreimal energieeffizienter als andere Modelle, die derzeit auf dem Markt sind. Das Fahrzeug wird über ein großes Solardach direkt von der Sonne aufgeladen, wodurch die CO2-Emissionen und der Ladebedarf des Nutzers minimiert werden – für eine maximale Effizienz.

Entwickelt für außerordentliche Leistung

Lightyear hat mit modernstem technischen Know-how ein Fahrzeug entwickelt, das den besten aerodynamischen Koeffizienten aller bisherigen Serienfahrzeuge aufweist. Erreicht wurde dies durch erhebliche Verbesserungen in vielen verschiedenen Bereichen des Fahrzeugdesigns. Daraufhin suchte Lightyear nach einem Reifen, der diese einzigartige Performance weiter fördert und die Effizienz zusätzlich verbessert. Er sollte dabei einen sehr geringen Rollwiderstand sowie eine Gewichtsreduktion bieten, um die Lebensdauer der Batterie zu erhalten, die Fahrzeugreichweite zu maximieren und die Umweltbelastung zu vermindern.

Bridgestone Turanza Eco mit wegweisenden Technologien

Infolgedessen hat Bridgestone für Lightyear One maßgeschneiderte Turanza Eco Reifen entwickelt, die erstmalig die innovativen Technologien Enliten und ologic des Reifenherstellers miteinander kombinieren. Diese reduzieren das Gewicht durch den Einsatz von weniger Rohstoffen während des gesamten Herstellungsprozesses. Gleichzeitig wird der Rollwiderstand durch ein innovatives Profil, einen größeren Durchmesser, hohen Luftdruck und ein schlankes Design verringert.

Durch den sehr geringen Rollwiderstand profitiert der Lightyear One auch von einer leichteren Batterie. So ist der Turanza Eco darauf ausgelegt, die Reichweite im Vergleich zu alternativen EV-spezifischen Reifen zu erhöhen, was einer Gewichtsreduktion von mehr als 90 kg entspricht[2]. Die Silica-Verteilung wurde durch die Verwendung einer neuen Mischtechnologie verbessert, sodass das Gesamtgewicht des Reifens pro Fahrzeug um 3,6 kg (ca. 10 Prozent) reduziert werden konnte[3] – ohne Kompromisse bei der Laufleistung[4] und Haftung einzugehen.

Spezielle Markierung auf Reifenflanke

Der Turanza Eco trägt erstmals die neue Bridgestone EV-Kennzeichnung auf den Seitenwänden. Diese wird auf Reifen angebracht, die für Elektrofahrzeuge maßgeschneidert sind und weist darauf hin, dass sie einen strengen Testprozess durchlaufen haben, um von den Automobilherstellern zugelassen zu werden. Dadurch unterstützen sie die einzigartigen Eigenschaften von Elektrofahrzeugen und erfüllen die Anforderungen der Autohersteller in Bezug auf Batteriereichweite, Fahrzeugkontrolle und Reifenverschleiß.

Darüber hinaus hat Bridgestone seine virtuelle Reifenentwicklungstechnologie eingesetzt, die eine genaue Modellierung der Produktleistung ermöglicht, ohne dass dieses physisch produziert und getestet werden muss. So können bis zu 40.000 Kilometer bei realen Außen- und Flottentests eingespart und die Produktentwicklungszeit sowie Outdoor- und Flotten-Reifentests um bis zu 50 Prozent[5] verkürzt werden.

Der Grundstein für den Lightyear One wurde während der Bridgestone World Solar Challenge gelegt, einem 3.000 km langen Rennen durch das australische Outback, bei dem die Grenzen der technologischen Innovation und der solarbetriebenen Mobilität ausgereizt werden. Vor diesem Hintergrund arbeitet Bridgestone seit acht Jahren mit der Technischen Universität Eindhoven und dem Team hinter Lightyear zusammen. Das Solar Team Eindhoven, die Geburtsstätte von Lightyear, gewann den Cruiser Cup der Bridgestone World Solar Challenge von 2016 bis 2019 vier Mal in Folge.

„Lightyear hat uns mit seinem Ansatz für nachhaltige Mobilität beeindruckt, seit wir mit dem Team bei der Bridgestone World Solar Challenge in Kontakt kamen. Deshalb freuen wir uns, Teil des Lightyear One Projekts zu sein“, sagt Emilio Tiberio, COO & CTO von Bridgestone EMIA. „Bridgestone hat sich verpflichtet, die CO2-Emissionen bis 2030 um 50 Prozent zu reduzieren und bis 2050 zu 100 Prozent nachhaltige Materialien zu verwenden. Strategische Partnerschaften wie diese sind von grundlegender Bedeutung, um diese Ziele zu erreichen.“

„Wir freuen uns ganz besonders über die Zusammenarbeit zwischen Bridgestone und Lightyear, da hier zwei Unternehmen zusammenkommen, die eine gemeinsame Vision für die nachhaltige Mobilität der Zukunft haben“, fügt Lex Hoefsloot, CEO von Lightyear, hinzu. „Die Welt erlebt bereits bisher nie dagewesene Veränderungen und Herausforderungen – durch Innovationen und Spitzentechnologien können wir gemeinsam die Chancen nutzen und eine nachhaltigere Welt schaffen.“

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[1] Studie mit 3.000 Verbrauchern in europäischen Märkten. Durchgeführt von Bridgestone über Profacts Brand Tracker im Januar 2021.

[2] Vergleich des Energieverbrauchs zwischen dem Lightyear One Reifen und dem bestehenden Bridgestone Serienreifen 175/60 R19.

[3] Gewicht des LY One Reifens im Vergleich zum bestehenden Bridgestone Serienreifen in derselben Größe (175/60 R19).

[4] Der Verschleißtest wurde zwischen dem LY One Reifen und dem vorhandenen Bridgestone Serienreifen in derselben Größe (175/60 R19) durchgeführt.

[5] Die virtuelle Entwicklung kann die Outdoor-Tests minimieren oder ganz vermeiden (40.000 km) eine Kombination aus realen Flottentests und Outdoor-Tests auf der Grundlage einer 4-Schleifen-Entwicklung. 40.000 km ist ein Durchschnitt des aktuellen PSR-Entwicklungsprüfverfahrens, das von TCE durchgeführt wird (Outdoor und Flotte).

Über Lightyear:
Lightyear setzt sich dafür ein, umweltfreundliche Mobilität für jeden und überall zur Verfügung zu stellen. Das Unternehmen entwickelt Elektroautos mit einem energieeffizienten Design und integrierten Solarzellen. Damit können Autofahrer, je nach Klima, bis zu zwanzigtausend Kilometer pro Jahr mit der Kraft der Sonne fahren. Das schnell wachsende Unternehmen wurde 2016 gegründet und beschäftigt derzeit mehr als 140 Mitarbeiter. Das Team setzt sich aus einer Mischung aus jungen Talenten und erfahrenen Mitarbeitern aus der Automobilbranche zusammen, darunter ehemalige Mitarbeiter von Audi, Ferrari, McLaren und Tesla. Im Jahr 2019 erhielt Lightyear die Horizon 2020 Förderung von der Europäischen Kommission unter der Fördervertragsnummer 848620. Im Sommer 2019 stellte Lightyear seinen ersten fahrenden Prototyp Lightyear One vor und eröffnete ein neues Büro. Das renommierte TIME Magazine zeichnete Lightyear One als eine der „100 besten Erfindungen“ des Jahres 2019 aus. Die ersten Auslieferungen werden für Ende 2021 erwartet, wobei die Produktion der exklusiven Serie von 946 Autos 2022 anlaufen soll.

Über Bridgestone in Europa, Russland, Nahost, Indien und Afrika:
Bridgestone in Europa, Russland, Nahost, Indien und Afrika (EMIA) mit Hauptsitz in Zaventem (Belgien) ist eine Tochtergesellschaft des Bridgestone Konzerns, einem weltweit führenden Anbieter von nachhaltiger Mobilität und innovativen Lösungen. Zusätzlich zu seinen Premiumreifen bietet Bridgestone EMIA ein wachsendes Portfolio an reifenbezogenen Anwendungen und anderen Mobilitätslösungen. Gemeinsam mit seinen Partnern und geleitet von seinem globalen Engagement für die soziale Verantwortung des Unternehmens, „Our Way to Serve“, setzt sich Bridgestone für eine nachhaltige Gestaltung der Zukunft der Mobilität ein sowie für eine Verbesserung der Art und Weise, wie Menschen sich fortbewegen, leben, arbeiten und handeln.

Weitere Informationen finden Sie auf bridgestone.de sowie auf Facebook, Instagram, YouTube, Twitter und LinkedIn.

Pressekontakt Bridgestone:

Kester Grondey
kester.grondey@bridgestone.eu

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